Hiking bei Regen und Kälte - ein paar Infos darüber

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Hiking bei Regen und Kälte - ein paar Infos darüber ©istock.com/PeopleImages

Hiking bei Regen und Kälte

Eingefleischte Hiking-Fans lassen sich bei keinem Wetter vom Wandern abbringen. Deshalb sind besondere Maßnahmen wichtig, um auch bei Regen und Kälte getrost ins Freie gehen zu können. Dazu haben wir ein paar Tipps bereitgestellt, die beim Wandern unbedingt beachtet werden sollten. Denn der Schutz vor Feuchtigkeit, Wind und Erschöpfung ist die wichtigste Voraussetzung beim Hiking bei Wind und Wetter.

Wärmeverlust durch Feuchtigkeit und Wind

Der Wärmeverlust am Körper wird durch die Verdunstung von Feuchtigkeit erzeugt. Deshalb sollten besonders die Schichten trocken sein, die der Isolierung dienen. Manchmal ist das ein Problem, weil Schwitzen eine natürliche Körperfunktion ist. Deshalb sollte man in der Lage sein, verschwitzte Kleidung gegen trockene einzutauschen. Der Wind trägt besonders viel Wärme ab. Deshalb sollte man sich vor ihm mit angemessener Kleidung schützen. Winddichte Kleidung ist entscheidend, da beispielsweise bei einer Temperatur von -10 Grad Celsius und einer Windgeschwindigkeit von 72 km die Stunde schnell gefühlte -36 Grad Celsius erreicht werden können.

Gefahrenfaktor Erschöpfung

Besonders in den Bergen ist das Risiko von Erschöpfung und Auskühlung erhöht. Deshalb sollte man stets auf die Signale seines Körpers hören, sich nicht überschätzen und eine Tour gegebenenfalls frühzeitig abbrechen.

Kleidung – drei Schichten bieten wirksamen Schutz

Die richtige Kleidung ist das A und O beim Hiking bei Regen und Kälte. Sie sollte wasserdicht sein und vor Wind und Kälte schützen. Doch oft reicht es nicht, einfach nur einen dicken Stoff anzuziehen. Wie auf Keller Sports zu lesen ist, hat sich bei Outdoor Kleidung ein Zwiebelsystem mit drei Schichten in der Praxis bewährt:

  • Die erste Schicht auf der Haut sollte komfortabel sein und ein angenehmes Tragegefühl erzeugen. Dabei hat sich Funktionsunterwäsche aus Mikrofaser, Baumwolle oder Merinowolle als bequem erwiesen. Wenn es besonders kalt ist, empfiehlt sich auch Thermounterwäsche.
  • Die zweite Schicht ist dazu da, den Körper bei Kälte warm zu halten. Viele Hiker bevorzugen Fleecejacken, wenn es besonders kalt ist.
  • Die letzte und äußerste Schicht soll insbesondere gegen Wind schützen. Eine wasserdichte Jacke weist nicht nur Regen ab, sondern auch den Wind. Dadurch wird verhindert, dass Körperwärme abgetragen wird.

Zu guter Letzt sollte man als Hiking-Fan auf keinen Fall vergessen, gute Schuhe anzuziehen. Schließlich sollen auch die Füße warm bleiben und gleichzeitig ein sicherer Halt gewährleistet sein. Dicke Wollmützen können einen großen Beitrag leisten, den Körper warm zu halten. Denn der Mensch verliert einen großen Teil der Körperwärme über den Kopf. Auch sind Schals und Handschuhe empfehlenswert.

Kältebrücken vermeiden

Man spricht von Kältebrücken, wenn es am Körper offene Stellen gibt, aus denen Wärme abgetragen werden kann. So können z.B. zu kurze Ärmel zum Wärmeverlust führen. Auch die Stelle zwischen Hose und Oberteil sollte gut isoliert sein, damit hier keine Kälte hineingelangen kann.

Reiner

Ich bin seit meiner Kindheit viel in den Bergen unterwegs. Mit meinem Bergfreund Sebastian habe ich deshalb das Projekt wandersüchtig.de gestartet. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und würde mich freuen, wenn Ihr öfters bei uns vorbeischaut.